Jugend: Spannender Saisonendspurt mit Meisterschaft, Aufstieg und starken Leistungen
An einem der letzten Spieltage war bei unseren Jugendmannschaften noch einmal jede Menge geboten. Für einige Teams war es sogar bereits der Saisonabschluss. Kleinfeld, Bambini 1, Midcourt 2, Knaben sowie die Juniorinnen können bereits Bilanz ziehen – und diese fällt trotz mancher knappen Niederlagen durchweg positiv aus.
Knaben: Platz zwei knapp verpasst
Bei den Knaben ging es gegen RW Ingolstadt im direkten Duell um den zweiten Tabellenplatz. Wie erwartet entwickelte sich von Anfang an eine enge Begegnung.
Nils Reinfurt konnte nach 6:2, 1:6, 10:7 den Super-Tiebreak für sich entscheiden. Bei Benno Faust verlief es genau andersherum – er unterlag nach 6:4, 3:6, 4:10. Anton Häußinger blieb auch in seinem letzten Knaben-Einsatz nach einem souveränen 6:0, 6:4 weiterhin ungeschlagen. Joscha Enzelberger musste sich in zwei Sätzen mit 4:6, 0:6 geschlagen geben.
Beim Zwischenstand von 2:2 hatten die Knaben in der Vergangenheit häufig beide Doppel für sich entschieden. Diesmal sollte es leider nicht gelingen. Nachdem Häußinger/Enzelberger mit 2:6, 4:6 verloren haben, ging auch das zweite Doppel Reinfurt/Faust mit 3:6, 6:3 und 6:10 an die „falschen“ Rot-Weißen, die sich durch den 4:2 Sieg den zweiten Tabellenplatz sicherten.
Mädchen: Erst Remis, dann Kantersieg – jetzt wartet das Finale um die Meisterschaft
Eine anstrengende Woche erlebten die Mädchen. Aufgrund von Spielverlegungen mussten sie gleich zweimal antreten.
Zunächst ging es zum ASV Neumarkt, wo zusätzlich der Ausfall von Aurelia Plank kompensiert werden musste. Emily Jiang, Marlene Reinfurt, Marlene Felkel und Marie Häußinger meisterten diese Aufgabe in den Einzeln eindrucksvoll. Jiang siegte gegen die viel erfahrenere Gegnerin mit 7:6, 3:6 und 10:6. Reinfurt gewann 6:2, 6:2, Felkel setzte sich mit 6:3,7:5 durch. Lediglich Marie Häußinger musste sich geschlagen geben. Sie unterlag mit 6:3, 6:2.
Leider reichte aber auch die 3:1 Führung nicht, denn beide Doppel gingen an die Gastgeberinnen aus Neumarkt, die sich damit noch ein Unentschieden sicherten.
Viel Zeit zum Erholen blieb den Mädels nicht. Bereits am nächsten Tag ging es nach Zuchering. Mit der halb genesenen Aurelia Plank warteten diesmal deutlich schwächere Gegnerinnen als den Tag zuvor. Plank gab lediglich zwei Spiele ab, Jiang eines, während Reinfurt und Felkel ihre Einzeln sogar ohne Spielverlust gewannen. Auch die Doppel verliefen in ähnlichem Tempo. Der 6:0-Sieg war deutlich und ungefährdet. In ihrem letzten Spiel am Freitag gegen Manching geht es um die Meisterschaft.
Bambini 1: Starker dritter Platz in der höchsten Liga
Auch auf die Bambini 1 wartete eine „englische“ Woche mit zwei Auswärtsspielen.
Die erste Fahrt führte nach Amberg. Joscha Enzelberger 6:3, 7:6 und Marlene Felkel 6:2, 6:3 konnten ihre hart umkämpften Einzel für sich entscheiden. Noch spannender verliefen die Partien von Marlene Reinfurt 6:4, 5:7, 6:10 und Heidi Hannosy 4:6, 6:1, 8:10, die jedoch jeweils knapp an die Gastgeber gingen.
Felkel/Hannosy gewannen anschließend das Zweier-Doppel überraschend deutlich mit 6:2, 6:0. Doch der Super-Tiebreak-Gott war an diesem Tag ein Amberger. Reinfurt/Enzelberger verloren nach 6:4, 4:6 mit 1:10. Das Unentschieden war an diesem Tag besonders bitter, da alle drei Super-Tiebreaks an die Oberpfälzer gingen. Ehrlicherweise hätte allerdings auch ein Sieg nichts mehr an der Tabellenposition geändert.
Zwei Tage später stand das Abschlussspiel beim Tabellenführer CaM Nürnberg auf dem Programm. Krankheitsbedingt konnte die Mannschaft nicht in Bestbesetzung antreten. Doch selbst in stärkster Aufstellung wäre diese Aufgabe äußerst schwierig geworden. Joscha, Heidi und Max Felkel haben getan, was sie konnten, mussten aber anerkennen, dass die Gegner an diesem Tag einfach eine Klasse besser waren. Marlene Felkel reiste zwar mit, um einer Strafe zu entgehen, trat jedoch nicht an.
Fazit: Die Bambini 1 haben sich in der stärksten Liga hervorragend präsentiert. Mit Mannschaften wie TB Erlangen, CaM Nürnberg, Altenfurt und Amberg um nur einige von den Teams zu nennen, spielte hier die absolute Creme da la Creme. In dieser starken Konkurrenz am Ende den dritten Platz zu belegen, ist eine großartige Leistung. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an alle, die dazu beigetragen haben.

Juniorinnen: Meisterschaft und Aufstieg perfekt gemacht
Für die Juniorinnen war die Ausgangslage klar. Im letzten Spiel in Treuchtlingen hätte sogar ein Unentschieden zum Aufstieg gereicht.
Doch Katharina Breitenhuber 6:4, 6:4, Johanna Priflinger 6:2, 6:3, Sina Hermann 6:3, 6:1 und Alisha Perekinczuk 6:2, 6:3 machten mit ihren vier Einzelsiegen schnell alles klar. Damit gaben sie sich nicht zufrieden und sicherten sich auch beide Doppel. Breitenhuber/Perekinczuk gewannen in zwei Sätzen mit 6:3, 6:2, Priflinger/Hermann brauchten drei Sätze 4:6, 6:4, 10:2.
Der Aufstieg ist damit besiegelt. Ohne Punktverlust und mit einem beeindruckenden Score von 32:4 gewannen die Juniorinnen die Nordliga 3.
Zu diesem Erfolg haben außerdem Marie Häußinger, Fabienne Pöpperl, Lena Stachel und Pia Fischer beigetragen, die im letzten Spiel nicht im Einsatz waren.
Midcourt 2: Fortschritte trotz schwieriger Saison
Die zweite Midcourt Mannschaft hatte es in dieser Saison alles andere als leicht. Die meisten unseren Spielerinnen und Spieler dürften eigentlich noch im Kleinfeld antreten. Kein Wunder also, dass sie gegen häufig ältere und erfahrenere Gegner auch deutliche Niederlagen hinnehmen mussten.
Doch Julius Eisbach, Lea Schmidramsl, Ben Schiller und Marlena Weber nahmen die Herausforderungen tapfer an und freuten sich über jeden kleinen Erfolg. So auch im letzten Spiel gegen Ober-Unterhaunstadt. Da konnte Ben Schiller nach 2:4, 4:2, und 10:5 seinen allerersten Sieg feiern genauso wie Schmidramsl/Weber 4:1, 5:3 im Doppel.
Die Niederlage 2:4 tat zwar weh, dennoch sind die Fortschritte der Kinder von Spiel zu Spiel deutlich sichtbar.


Kleinfeld: Mehr drin gewesen als Tabellenplatz sechs
Nach einem Sieg im letzten Spiel wären Anton Matzner, Thomas Grienberger und Karl Schindler im Kleinfeld Dritter gewesen. Wie bereits in den vorherigen Begegnungen hatten die Gegner nach den Motorik-Wettbewerben die Nase vorne. Diesen Rückstand mit Tennis noch aufzuholen, erwies sich als sehr schwierig.
Nach dem Schema verlief auch das Spiel gegen Sandersdorf. Nach den Staffeln stand es 2:4, Matzner verkürzte mit seinem 4:2, 4:0-Sieg auf 4:4. Grienberger kämpfte im Einzel ebenso beherzt wie das Doppel Schindler/Grienberger, beide mussten sich jedoch jeweils knapp geschlagen geben.
Damit war der vor dem Spieltag noch realistische dritte Platz nicht mehr erreichbar. Dennoch gilt auch hier: Die meisten Spieler dürfen im nächsten Jahr noch einmal in dieser Altersklasse antreten und dann sieht die Ausgangslage sicher schon ganz anders aus.