Do., 22. Jan. 2026

Aurelia Plank gewinnt Nordbayerischen Hallenmeisterschaften in der U14w

Jährlich kämpfen Anfang des Jahres die besten Nachwuchs-Tennisspieler/-innen um die Titel „Nordbayerische Meister“. Auch zahlreiche Vertreter von Rot Weiß-Eichstätt waren am Start. Viele von ihnen zeigten ihr Potenzial, sodass Trainer Martin Suk mit den Leistungen sehr zufrieden sein konnte.

Die größte Last und die größten Erwartungen ruhten auf Aurelia Plank, die bei den U14w an Position 1 gesetzt war. Dass sie dafür nichts geschenkt bekommt, durfte sie schon im ersten Match erfahren. Gegen Karina Klug aus Altenfurt musste sie schon ihr bestes Tennis auspacken und noch dazu gute Nerven zeigen. Nach einem gewonnenen ersten Satz mit 6:2, verlor Plank den zweiten mit 2:6 und lag im Supertiebreak bereits 4:7 zurück. Mit sechs Punkten in Folge drehte sie das Match jedoch noch zu ihren Gunsten. Der Auftaktsieg gab Plank viel Selbstvertrauen, was dann alle ihre nächsten Gegnerinnen zu spüren bekamen. Im Viertelfinale besiegte sie Anastasia Ieropoulou (Mögeldorf) mit 6:2, 6:0; im Halbfinale Anna Bauer (WB Würzburg) mit 7:5, 6:4 und auch im Finale Liah Bessler mit 6:1, 6:3. Damit bestätigte Plank, dass sie zu den besten Spielerinnen ihres Jahrgangs (2012) in Bayern zählt.

Gleich drei Hoffnungen hatte der RW in der U12w: Emily Jiang aus Manching, die wieder nach Eichstätt zurückkehrte, war an Position 4 gesetzt. Ihr Gesundheitszustand erlaubte es ihr leider nicht erlaubt zu starten, bzw. zwang sie, gleich in ihrem ersten Match aufzugeben. Ein schweres Los bekam Marlene Felkel, die gegen die hohe Favoritin Mathilda Rauscher (RB Regensburg) nur im ersten Satz mithalten konnte (3:6, 0:6). Felkel erreichte dann in der Nebenrunde zumindest das Finale, in dem sie gegen Paula Ertl (TC Amberg am Schanzl) mit 2:6, 4:6 unterlag. Marlene Reinfurthatte in der ersten Runde wenig Mühe. Annemarie Gerstner (TA Eckersdorf) besiegte sie deutlich mit 6:0, 6:1. Im Viertelfinale wartete eine der unangenehmsten Gegnerinnen auf Reinfurt. Luisa Schmuck vom 1. Regensburger TK. Bereits sechs Mal trafen die beiden aufeinander, noch nie konnte Reinfurt sie besiegen. In Nürnberg hat es zum ersten Mal geklappt. Und das nach einem sehr langen und ausgeglichenen Kampf. Nach 6:4, 3:6 und 10:8 durfte sich die Eichstätterin schließlich über den Sieg freuen. Dabei lag sie im Supertiebreak bereits mit 4:8 zurück, aber ihr Kampfgeist war noch nicht gebrochen, und so kämpfte sie sich zurück ins Spiel. Auch wenn sie das anschließende Halbfinale gegen Verena Velkova (TSC Neudettelsau) mit 1:6, 3:6 sowie das Spiel um Platz vier mit dem gleichen Ergebnis gegen Rauscher M. verlor, war das Erreichen des Halbfinales für Reinfurt ein tolles Ergebnis.

Joscha Enzelberger schied in der U12m mit 0:6, 2:6 gegen Ileas Eklemes (Heuchelhof Würzburg) aus. In der Nebenrunde schaffte er es ins Halbfinale, wo er dem an Nummer 1 gesetzten Joschua Bauer (TSV Rohr) in drei Sätzen mit 5:7, 6:1, 6:10 unterlag.

Bereits eine Woche zuvor fanden die Nordbayerischen Meisterschaften der Altersklassen U9 und U10 statt. In der U10m hatte Max Felkel gleich ein schweres Los erwischt. Er musste gegen Ferdinand Wiegelmann (1860 Aschaffenburg) antreten. Die Nummer 4 der Setzliste erwies sich jedoch als zu starker Gegner für Felkel. Bei seinem Vereinskameraden Noah Escalona lief es dagegen besser. Er war an Position 8 gesetzt und konnte in den ersten beiden Runden überzeugen. Erst gegen Silas Reichwein (Hösbach) und in der zweiten Runde gegen Moritz Ertl (Amberg am Schanzl) gab Escalona maximal zwei Spiele pro Satz ab. Im Viertelfinale traf er auf Felkel Bezwinger, Felix Wiegelmann. Dem leistete Escalona großen Widerstand, konnte ihm sogar einen Satz abnehmen, verlor aber den entscheidenden Supertiebreak mit 10:8. Somit blieb Escalona zwei Punkte vom Halbfinale entfernt, was seine Leistung hier aber nicht schmälern sollte.

Die letzte Nachwuchsspielerin, Emilia Perekinczuk, spielte in der Altersklasse U9 im Midcourt. Für sie war jedoch bereits in der ersten Runde Endstation. Sie unterlag Keana Kunde (CaM Nürnberg) mit 0:4 und 4:5.

v.l.: Marlene Reinfurt und Aurelia Plank

Marlene Felkel

Joscha Enzelberger