Mi., 25. März 2026

Aurelia Plank feiert den bislang größten Erfolg ihrer Karriere

Die Nachwuchsspielerin wurde bereits im Januar Nordbayerische Meisterin. Am vergangenen Wochenende fanden in Nürnberg die Bayerischen Jugendmeisterschaften statt. Auch dort wollte die 13-jährige Plank in der Altersklasse U14 ein Wörtchen mitreden.

Als an Nummer 3 gesetzte Spielerin erfüllte sie die nicht immer einfache Rolle der Favoritin souverän: Im Achtelfinale besiegte sie Maja Karatchomakov (Taufkirchen) mit 6:3, 6:3, im Viertelfinale setzte sie sich gegen die an Nummer 5 gesetzte Emmi Wölfl (TC Hengersberg) mit 6:3, 6:0 durch.

Mit dem Einzug ins Halbfinale stellte Plank zugleich ihr bestes Ergebnis bei Bayerischen Meisterschaften ein – 2023 hatte sie dieses bereits in der U11 erreicht. Dort wartete mit Paula Knobloch (BW Landshut), der Nummer 1 der Setzliste und aktuell auf Rang 18 der deutschen Rangliste, eine schwere Aufgabe.

Bis zum Stand von 5:5 brachten beide Spielerinnen ihre Aufschläge durch. Im entscheidenden Moment gelang Plank das Break, anschließend brachte sie ihr eigenes Service durch und entschied den ersten Satz mit 7:5 für sich. Wie sich zeigte, war dies der Schlüsselmoment der Partie. Im zweiten Satz ließ Plank ihrer Gegnerin keine Chance und gewann mit 6:0.

Im Finale traf sie auf Ella Burisic (Taufkirchen). Plank startete furios und ging schnell mit 3:0 in Führung, ehe sich zunehmend Fehler in ihr Spiel einschlichen. Burisic kämpfte sich zurück und entschied den ersten Satz knapp im Tiebreak für sich. Auch hier erwies sich der Satzgewinn als richtungsweisend.

Plank gab nicht auf und kämpfte bis zum Schluss, musste sich jedoch aufgrund einer steigenden Fehlerquote letztlich mit 3:6 geschlagen geben. Der Traum ist zwar geplatzt, trotz der Finalniederlage kann sie auf ihre jüngsten Erfolge – darunter der Turniersieg in Krumbach und die Bayerische Vizemeisterschaft – stolz sein.